white nothing

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Some femal sensuality

7. März 2013

Nacktheit bunt und sinnlich

Die Muse als Akt ist nicht nackt. Zumindest nicht komplett. Das Gesamte braucht nur etwas an Beigabe um es zu betonen. Betreffend eines Gemäldes oder einer Skizze ist dies der kleine Kick der es ausmacht. Ein Tupfer Rot auf einer grauen Fläche, lässt sie ins Schwingen geraten. Ein Schuss Rum in den Tee lässt Hitze entfachen. Die Nacktheit pur ist klassisch rein. Nur ein Hauch von Dessous reicht aus um die Situation zu steigern. So braucht die Mode den Kick von Detail und der Refrain eines Hits, den Paukenschlag im richtigen Moment. Die Nacktheit umhüllt ihre Scham schicklich mit dem Stoff des Betörens, mit der zweiten Haut der Sicherheit, mit dem Schutzmantel der Unsichtbarkeit. Die reine Nacktheit hingegen ist so menschlich pur und makellos, in welcher Situation sie auch weilen mag.

Ach, 07.08.2010 (1. Fassung), 10.03.2011 (2.. Fassung)



		
		


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