Unsichtbare Geld-Deponie
G. Reil (2012)

Unsichtbare Geld-Deponie G. Reil (2012)

Unsichtbares Geld

21. Oktober 2012

Wenn das unsichtbare Geld sichtbar werden soll, dann ist oft nichts mehr davon zu sehen. Kann Geld Füße bekommen? Wenn ja, wie viele? Oft ist die Börse viel zu klein. Oder sie hat lange Beine. Die Suche ohne Mikroskop ist vergebens. Vergleichbar mit einem Virus, der ebenso winzig klein ist wie die unsichtbare (undurchschaubare) Börse. Antibiotika wäre ein direktes Gegenmittel, beschädigt aber zugleich das Umfeld in riskanter Weise. Wenn sich das Geld (Virus) beim Wirt (Bank und Börsenmakler) einmal eingenistet hat, säuft es sich voll mit seinem Wein (Geld). Viel Unsichtbares (Unnötiges) vermehrt sich, zu noch viel mehr. Zwar können sich wenig sichtbare, harte Münzen auch vermehren, aber es bleibt trotzdem wenig Geld.

So kann man ganz ohne Geld eine unsichtbare Geld-Maximierung starten, z.B. in Island. Das unsichtbar dazu Gewonnene, wird danach sichtbar gemacht, um sich dann damit aus dem Staub zu machen. Einen Staub, den man vorher gezielt aufwirbeln lassen muss. Als Ablenkung! Denn alle suchen dann, im undurchdringlichen Dunst eines z.B.  griechischen Staubes nach ihrem Geld.

Das kann dauern, denn in der Zwischenzeit, wurde das sichtbar gemachte Geld, bereits ausgegeben: für deutlich große Immobilien auf der abgelegenen, dunklen Seite der Welt. Dort wo die Macht zu finden ist.

Zakynthos Text Nr.23, 20.09.2011 (1. Fassung), Dutt., 26.09.2012 (2. Fassung)
Textauszug a.d. Buch: G.Reil „Im Dasein der Sinne“ (2012)

 

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