Wohin?

Wohin?

Weltraum

8. Februar 2013

Ein symbolischer Raum, formlos in sich, ohne Strecken, ohne Flächen, ohne Raum, ohne Zeit. Also stellt sich die W-Frage. Also will eine Antwort, eine Erklärung unbedingt dieses Rätsel lösen, damit die Angst vor diesem Ungewissen schwindet und das Fremde zum Freund wird. In gewisser Weise eine Unterwerfung, eine in Besitznahme, eine Kontrollgewalt. Auch wenn militärische Gewalt angewendet werden muss, die Sicherheit geht vor. Das Unbekannte Alien wird gezähmt. Doch die Welt als Raum bleibt ein Traum. Kalinichta, wie der Grieche sagt zu „gute Nacht“. Denn „Nichts“ ist real vorhanden in der Welt der Träume. Die Fantasie ist so banal, dass dort nur vergangene Rhythmen abgespielt werden ohne in die Matrix eines allwissenden Rootservers einzudringen. Und wenn doch, wäre alles immer noch fragmentarisch für den Durchblick ins Dasein des Seins.

Wien, Karlsplatz, 06.05.2011 (1. Fass. a. Teebeutel)
Ach, 08.01.2012 (2.. Fass.), Ach, 08.02.2013 (3. Fass.)
Textauszug a. d. Buch „Im Dasein der Sinne“ (2013)
Mehrere Fotos dazu siehe facebook Album 08.02.2013

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